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Informationen

  • primär und sekundär
  • akut and chronisch
  • infektiös (spezifisch / unspezifisch)
  • nicht-infektiös (chemisch, thermisch, Toxine, allergisch, medikamentös induziert,Radiotherapie-induziert, Ernährung, usw.).

Die hohe Prävalenz der chronischen Zystitis, welche zudem in vielen Fällen
behandlungsresistent ist, stellt ein ernstes medizinisches Problem dar. In ca. 1/3
aller Krankheitsfälle mündet die akute Form in einen chronischen Verlauf.

Bei der interstitiellen Zystitis handelt es sich um eine chronisch verlaufende nicht-
bakterielle Harnblasenentzündung (IC oder Painful Bladder Syndrome (PBS,
Blasenschmerzsyndrom). Der Begriff "interstitielle Zystitis" weist darauf hin, dass
hier nicht die Blasenschleimhaut selbst, sondern vielmehr die tieferen
Zwischenräume in der Blasenwand chronisch entzündet sind. Die Erkrankung
macht sich durch ausgeprägte Schmerzen im Unterleib und sehr häufigen, nicht zu
unterdrückenden Harndrang bemerkbar. Nahrungsmittel, zum Beispiel Kaffee oder
Produkte aus Zitrusfrüchten, können die für die interstitielle Zystitis typischen Symptome verstärken.

Die IC ist in der Regel nur sehr schwer durch den behandelnden Arzt zu diagnostizieren. Zu Beginn der Krankheitsgeschichte erscheint sie wie eine akute, später wie eine chronisch wiederkehrende Blasenentzündung. Jedoch sind im Unterschied zu klassischen Harnwegsinfekten keine Bakterien im Urin nachweisbar. Solche Harnwegsinfekte lassen sich in der Regel gut medikamentös behandeln.

Die so genannte sekundäre Zystitis entwickelt sich im Zusammenhang mit anderen Blasenerkrankungen (Blasensteine, Schwellungen, Adenom) bzw. benachbarter Organe (u. a. Prostata-Ca, Harnröhrenstrikturen, chronisch-entzündliche Erkrankungen der Geschlechtsorgane).

Wenn eine chronische Zystitis abklingt, können jegliche Sympotome praktisch fehlen. In manchen Fällen wird lediglich über einen leicht erhöhten Harndrang berichtet. Wenn sich eine chronische Zystitis verschlimmert, ähneln die Symptome denen bei der akuten Form der Erkrankung.

Charakteristische Symptoms sind u.a.:

  • Dauerhafter und häufiger Harndrang (kann bis zu einem Intervall von 3 - 5 min. auftreten, bis zu 40 - 60 x am Tag)
  • Gefühl der nicht vollständigen Blasenentleerung
  • Diffuse Schmerzen im Becken und Unterbauch, Schmerzen beim Wasserlassen, manchmal stechender / ziehender, ins Rektum ausstrahlender Schmerz

50 ml vorgefüllter Einwegplastik-Beutel mit 0,16% (80 mg / 50 ml) Hyaluronsäure-
Lösung

  1. Definition
    Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid, genauer gesagt ein Glykosaminoglykan, das bei fast allen Wirbeltieren ein wesentlicher Bestandteil der extrazellulären Matrix ist.

  2. Biosynthese
    Hyaluronsäure wird von speziellen Membranproteinen in enger räumlicher Beziehung zur Zellmembran synthetisiert. Das Schlüsselenzym dieses Prozesses ist die Hyaluronsäure-Synthetase, die in drei Formen vorkommt (HAS1, HAS2 und HAS3). Die Synthetase baut die Hyaluronsäure aus einzelnen Monosaccharidbausteinen auf. Das entstehende Polymer wird dabei mit dem Längenwachstum der Kette aus der Zelle heraus geschoben. Die einzelnen Bausteine sind über eine β-(1,4)-glykosidische Bindung verknüpft, die durch das Enzym Hyaluronidase gespalten werden kann.

  3. Vorkommen
    Beim Menschen kommt Hyaluronsäure fast ubiquitär vor. In höheren Konzentrationen tritt die Substanz vor allem in der Haut, im Knorpel, in den Bandscheiben, in der Synovialflüssigkeit der Gelenke sowie im Glaskörper des Auges auf.

  4. Therapeutischer Einsatz
    Seit den 80er Jahren wird Hyaluronsäure zur Therapie der Arthrose in Gelenken eingesetzt, seit den 90er Jahren auch in der ästhetischen Medizin, z.B. als so genannte Filler zur Faltenunterspritzung. Aber auch zur Vergrößerung einzelner Körperbestandteile (Bsp.: Brust, Lippen) wird der Wirkstoff immer häufiger eingesetzt.

  5. Unterschiede
    Therapeutisch genutzte Hyaluronsäure kommt in verschiedenen Formen vor, die sich
    hinsichtlich ihrer molekularen Eigenschaften unterscheiden. Diese Unterschiede
    wirken sich vor allem auf die Viskosität, die Gewebeintegration und die
    Resorptionsgeschwindigkeit im Gewebe aus. Die wichtigsten Parameter sind:
    • Molekülgröße
    • Quervernetzung
    Die Quervernetzung wird durch den Anteil so genannter Sulfonbrücken zwischen den
    Molekülketten bestimmt. Ab einem bestimmten Vernetzungsgrad sinkt die
    Biokompatibilität der Hyaluronsäure.

  6. Herstellung
    Die therapeutisch eingesetzten Hyaluronsäuren würden früher vor allem aus Geflügel
    gewonnen. Seit Ende der 90er Jahre erfolgte die Umstellung auf fermentative
    Herstellung, wodurch das Allergierisiko gegen Hühnereiweiß vermieden wird.

Indikationen

  • bei chronischer Zystitis einschließlich interstitieller Zystitis (ICC), radiogener Zystitis, Chemozystitis vor allem bei begleitender symptomatischer
  • Anwendung immer nur bei chronischen Erkrankungen als Second
  • Inzidenz bei radiogenen Ursachen zunehmend (Radiotherapie bei Prostata-CA)
  • Positives Statement in neuer S3-Leitlinie „Unkomplizierte HWI“ 

INSTYLAN wird mit einem urologischen Katheter in die Harnblase instilliert:

  • i.d.R. erfolgt die Instillation durch den behandelnden Arzt (> 90%), grundsätzlich ist nach entsprechender Anleitung und unter Anwendung von hydrophilen Kathetern und Schleimhaut-Desinfektionsmitteln auch ein Selbstkatheterismus (< 10%) möglich.
  • im ersten Monat der Behandlung wird die Instillation von INSTYLAN 1x pro Woche empfohlen.
  • vor der Instillation sollte die Blase geleert werden.
  • vor der Benutzung sollte die Temperatur der Lösung auf mindestens 20° C gebracht werden.
  • nach der Instillation mindestens 30 min. nicht urinieren.
  • i.d.R. Initialphase mit wöchentlichen Instillationen (4−6 Wochen)
  • in den ersten 2 Wochen auch 2−3 x Instillation möglich - bringt bessere Ergebnisse (cave: Kostenfrage)
  • anschließend Verlängerung der Intervalle in Abhängigkeit von der Beschwerdesymptomatik bzw. vom Ansprechen des Patienten
  • übliche Therapien gehen oft über 6 Monate, bei PKV-Patienten auch über Jahre
  • wenn nach 6 Wochen keine Besserung eintritt, wird Therapie i.d.R. vom Patienten abgebrochen
  • natürliche Regenerierung der Schutzfunktion der GAG-Schicht
  • trägt bei zur effizienteren Therapie komplexer Erkrankungen der Harnblase
  • erhöht die Lebensqualität der Patienten

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