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Schnell und sicher geteilt

Unkomplizierte Bild- und Befundübertragung an Zuweiser dank webbasiertem MultiPortal

Prof. Dr. Martin Vahlensieck und seine Kollegen des Praxisnetzes, einer Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin mit acht Standorten in Bonn und Umgebung, haben lange nach einer guten Lösung für die Anbindung ihrer überweisenden Praxen gesucht. Mit dem medigration PraxisPortal sind die zwanzig in einer fachübergreifenden Berufsausübungsgemeinschaft tätigen Ärzte jetzt fündig geworden. Wie sehr sich die Arbeitsabläufe sowohl mit den Zuweisern als auch innerhalb der Praxis vereinfacht haben, schildert der Facharzt für Diagnostische Radiologie und Gesellschafter des Praxisnetzes im Gespräch mit VISIONupdate.

Die Bildverteilungssoftware MultiPortal erlaubt es, medizinische DICOM-Bilder und Befunde ohne aufwändige Installation von jedem Internetfähigen Rechner aus mit handelsüblichen Browsern zu betrachten. Das erlaubt dem radiologischen Praxisverbund, seinen überweisenden Ärzten über das Internet Zugriff auf diejenigen Daten zu erteilen, die für den jeweiligen Befund relevant sind. „Wir schätzen das automatisierte Verfahren, bei dem jeder Patient nach der Zuweisung eine Nummer erhält, die eine problemlose und schnelle Zusendung und -ordnung der relevanten Bilder für den Zuweiser auf dem MultiPortal ermöglicht“, schildert Vahlensieck den Vorzug des Systems.

Dabei können nicht nur aktuelle Bilder, sondern auch Voruntersuchungen und Befunde zur Verfügung gestellt werden. Den Radiologen steht als Betreiber des MultiPortals eine Administrationskonsole zur Verfügung, mit der sie den Zugang zum System gewähren. Im integrierten DICOM-Viewer des Portals stehen zudem alle Basisfunktionen wie Fensterung mit der Maus, ROI, Scoutlines, Zooming, Invertierung, Rotation und Annotation zur Verfügung. Dabei wird die volle Bittiefe und Auflösung unterstützt. „Jeder Patient erhält weiterhin seine CD mit den Bildaufnahmen, die Zuweiser hingegen freuen sich über die neue Portallösung. Denn in der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass unsere Zuweiser nicht über die richtigen Programme zum Betrachten der Bilder verfügten, bzw. die relevanten Befunde nicht auslesen konnten. Diese Schwierigkeiten gehören jetzt der Vergangenheit an. Das hat die Befundinterpretation nicht nur für die Zuweiser einfacher gemacht, sie können ihren Patienten den Befund jetzt mit nur einem Mausklick anhand der Bilddaten auch sehr schön erläutern“, begeistert sich der Bonner Radiologie, der das MultiPortal auch in der täglichen Zusammenarbeit mit dem St. Josef Hospital in Bonn-Beuel nutzt.

Keine Frage der Sicherheit

Da die Übertragung der personenbezogenen Daten sehr sensibel ist und den hohen Datenschutzanforderungen entsprechen muss, wird jede Datei vor der Übertragung gemäß AES Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) kodiert. Durch die Kombination nachladbarer Bildauflösung kann eine Datenreduktion von bis zu 75 Prozent erreicht werden und komplexe Bildserien können – je nach Geschwindigkeit der Internetverbindung - binnen weniger Sekunden angezeigt werden.

Den gleichen hohen Sicherheitsanforderungen entspricht die cloudbasierte MultiPortal-App. Sie erleichtert die internen Praxisabläufe. „Über das MultiPortal können die medizinischen Bilder auch von Kollegen für einen vorläufigen Befund bzw. eine Zweitmeinung eingesehen werden, bevor der abschließende Befund an den zertifizierten Befundstationen gestellt wird“, so Vahlensieck, der gerne  mit dem weit verbreiteten Irrtum aufräumen möchte, dass Patienten ihre Einwilligung für diesen Datentransfer geben müssen: „In dem Moment, in dem der Patient einen Arzt konsultiert, hat dieser von Rechts wegen die Erlaubnis, Bilddaten des Patienten zu übertragen. Eine gesonderte Einwilligung des Patienten ist dafür nicht erforderlich.“  

http://www.roentgen-bonn.de/

Profil

Prof. Dr. Martin Vahlensieck ist seit 1993 Facharzt für Diagnostische Radiologie. Er studierte in Bonn und war später am Malteserkrankenhaus, einem akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Bonn, tätig. Während eines Auslandsaufenthalts in der Radiologischen Klinik der Universität San Francisco spezialisierte sich Vahlensieck auf dem Gebiet der Radiologie des Stütz- und Bewegungsapparates. Von 1991-1998 arbeitete er an der Radiologischen Universitätsklinik Bonn. In dieser Zeit erweiterte er seine Schwerpunkte um die Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie. 1999 wechselte der Radiologe in den niedergelassenen Bereich. Seine Röntgenpraxis verfügt über acht Standorte in Bonn und betreibt neben der klinischen Versorgung auch Forschungsprojekte.

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